Ein Erlebnis für die Sinne!

Lichter. Eine Sicht der Dinge
Ein Bild-Wort-Klang-Triptychon
Mit Heinrich Römisch (Bass und Sound), Bernd Schulz (Lichtkunstarbeiten) und Tilman Thiemig (Text)
25.08.22. 19:00 Uhr
KühneKunst e.V. Lindenstraße 1. Helmstedt

Mit einem Erlebnis für alle Sinne laden wir Sie herzlich ein zu einer ganz besonderen Veranstaltung in unserer Galerie KühneKunst.

Am Donnerstag, dem 25. August, um 19 Uhr präsentieren Ihnen drei Kunstschaffende ein ganz besonderes Erlebnis für alle Sinne:

für den Geist gibt es Geschichten von Tilman Thiemig, die Ohren genießen die musikalische Akzentuierung des Jazzmusikers Heinrich Römisch,

während sich die Augen an den Projektionen von Bernd Schulz erfreuen können – und die Zunge lässt sich dazu ein kühles Getränk schmecken.

Der Eintritt ist wie immer frei, um eine kleine Spende vor Ort für die Künstler wird gebeten.

Erleben Sie mit uns gemeinsam diesen sinnesreichen Abend – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ein Erlebnis für alle Sinne: Für den Geist gibt es Geschichten von Tilman Thiemig, die Ohren genießen die musikalische Akzentuierung des Jazzmusikers Heinrich Römisch, während sich die Augen an den Projektionen von Bernd Schulz erfreuen können – und die Zunge lässt sich dazu ein kühles Getränk schmecken!
Bei Ihrem Besuch in der Helmstedter KühneKunst stellen die drei Kunstschaffenden Versatzstücke vor, aus denen ein Kunstbuch* mit dem Titel Lichter. Eine Sicht der Dinge entstehen soll. Der Held ist ein Erzähler in der Tradition des reinen Toren – ähnlich eines Parzival, Simplicius Simplicissimus oder auch Forrest Gump – der die Gabe erlangt hat, die Welt anders, womöglich „wirklich“ zu sehen:

© Bernd Schulz

„Als ich ein Kind war, sah ich die Welt wie Du. So, wie sie ja auch auf Postkarten oder Fotos gezeigt und bestätigt wird. Dort kann man ein Gesicht oder ein Haus oder ein Tier wiedersehen, das man kennt und weiß sofort: das stimmt. Ja ich sah die Welt, wie sie sein soll, zumindest auf den ersten Blick. Selten grau, meistens bunt, im Jahreswechselspiel der Farben. Nur träumen tat ich am liebsten in Schwarzweiß. Doch dann, am Tag vor meinem siebten Geburtstag, war da jenes Erlebnis zwischen Brombeerhecke, Komposthaufen und Pfaffenhutstrauch, das mir die Augen öffnete. Schon wenige Stunden später, ich beobachtete heimlich meine Goßmutter beim Backen meines Lieblingskuchen – Marmor mit ganz viel Schokolade – merkte ich, dass mein Leben von nun an ein anderes sein würde.“

Der Jazzmusiker Heinrich Römisch und der Literat Tilman Thiemig arbeiten seit gut zwanzig Jahren zusammen. In dieser Zeit entstanden zahlreiche gemeinsame Produktionen von der akzentuierten Lesung über Hörspielprojekte bis hin zu raumgreifenden interdisziplinären Ortsinszenierungen. Mit dem Projekt Lichter gesellt sich zu Literatur und Musik wieder einmal mehr die Bildende Kunst im korrespondierenden Wechselspiel mit den aufwändig entwickelten Arbeiten des Lichtkünstlers Bernd Schulz.
*Hierzu haben Bernd Schulz und Tilman Thiemig ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen. Unterstützenswert: https://steadyhq.com/de/lumen/about